Klaus Steinfurth ist Deutscher Meister im Steinstoßen

Nach den Meisterschaften der Aktiven waren auch unsere Senioren aus Eppstein bei den Deutschen Meisterschaften im Rasenkraftsport am Start. Beim gut organisierten Wettkampf in Waiblingen fügte Klaus Steinfurth seiner Sammlung einen weiteren Deutschen Titel im Steinstoßen hinzu. Mit sehr guten 10,82 Metern hielt er seine Gegner auf Distanz. Im Gewichtwurf erzielte er ausbaufähige 16,53 Meter und Rang sieben. Mit 2032 Punkten im Dreikampf gelang ihm der Sprung auf Platz fünf.

Bei den Seniorinnen 3 verbesserte Silke Speck mit 12,90 Metern ihre Bestleistung im Gewichtwurf. Im Hammerwurf kämpfte sie sich nach drei ungültigen Versuchen zurück und konnte so am Ende ein Gesamtergebnis von 1493 Punkten, gleichbedeutend mit Position sieben, erreichen. Im Steinstoßen hatte sie sich etwas mehr als 8,06 Meter erhofft, dennoch kam sie hier auf einen guten fünften Platz.

Jürgen Willert war mit seiner erzielten Weite von 7,23 Metern mit dem 10-kg-schweren Stein zufrieden. Im Hammerwurf hätte er gerne die 30-Meter-Marke geknackt, trotzdem wurde er im teilnehmerstarken Feld Fünfter. Mit 1506 Punkten im Dreikampf sicherte er sich den sechsten Platz.

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Frauen-Power bei den Deutschen Meisterschaften

Die 500km weite Anreise zu den Deutschen Meisterschaften im Rasenkraftsport in Wasserburg am Inn hat sich für vier Eppsteiner Athleten gelohnt. Bei tollem Wetter konnten sie eine Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille mit nach Hause nehmen.

Sara Lisa Zorn startete nach einem Jahr ohne Wettkampf in der Leichtgewichtsklasse. Im Steinstoßen sicherte sie sich im letzten Versuch mit drei Zentimetern Vorsprung und 8,53 Metern den Deutschen Titel. Im Dreikampf verpasste sie nur knapp das Treppchen, dennoch ein starker vierter Platz.

Zum ersten Mal auf das Siegerpodest stieg Nicole Pasker - und dann gleich drei Mal. Sie wurde Deutsche Vizemeisterin im Gewichtwurf mit 17,49 Metern genau wie im Dreikampf. Im Steinstoßen freute sie sich über die Bronzemedaille und einen insgesamt klasse Wettkampf.

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Starke Leistungen beim Saisoneinstieg

Am Sonntag starteten die Rasenkraftsportler auf dem heimischen Sportplatz in ihre Saison und konnten direkt einige gute Leistungen verbuchen. Für einen neuen Hessenrekord im Steinstoßen der männlichen Jugend B sorgte Tim Steinfurth. Er verbesserte seinen eigenen Rekord auf starke 14,52 Meter. Im Dreikampf blieb er mit 3259 Punkten nur einen Punkt unter Bestleistung. Trainingskollege Jonathan Goldapp steigerte sich in allen Disziplinen, im Hammerwurf um fast sieben Meter auf gute 26,83 Meter. Im Gewichtwurf gab es mit 13,72 Metern eine neue Bestleistung genau wie im Dreikampf mit guten 1623 Punkten. Ebenfalls stark unterwegs im Mittelgewicht war Andreas Giehl. Mit dem Gewicht verbesserte er sich um zwei Meter auf 11,74 Meter und packte auch im Steinstoßen einen halben Meter auf seine Bestleistung.

Karsten Steinfurth machte bei den Männern eine gute Figur im Wurfring. Er kam mit dem Hammer auf starke 28,60 Meter und auch das Gewichtwerfen lief mit 12,07 Metern sehr gut. In der Seniorenklasse freute sich Markus Manhold über 6,67 Meter im Steinstoßen und ein gutes Dreikampfergebnis von 1460 Punkten. Seinen ersten Wettkampf seit 2,5 Jahren bestritt Klaus Steinfurth mit neuen Wurfgewichten. Mit dem 5-Kilo-Stein zeigte er seine beste Leistung mit 10,79 Metern. Im Dreikampf knackte er die 2000 Punkte Marke.

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Eppsteins Sportler unter den Besten Deutschlands

Trotz der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Einschränkungen auch im Sportbereich konnten einige unserer Rasenkraftsportler aus Eppstein Wettkämpfe bestreiten, insbesondere, da der Verein selbst Wettkämpfe organisierte. Gerade im Rasenkraftsport als Nischensportart gab es bundesweit nur wenige Möglichkeiten zu starten, sodass auch die Bestenliste für das Jahr 2020 nicht so prall gefüllt ist wie gewohnt. Das soll aber nicht die Leistung der Athleten schmälern, die trotz schwieriger Umstände starke und teilweise Bestleistungen zeigten.

Vier Mal führt Tim Steinfurth die Bestenliste in der männlichen B-Jugend an. Das Steinstoßen dominierte er sowohl in der Halle als auch im Freien mit 14,26 Metern. Auch im Gewichtwurf und im Dreikampf mit starken 3260 Punkten liegt er auf dem ersten Platz. Im Hammerwurf musste er sich nur knapp geschlagen geben. Auch Markus Manhold führt die Bestenliste zwei Mal an: im Steinstoßen und im Dreikampf im Leichtgewicht der Senioren. Mit dem Gewicht reichte es für Rang zwei, im Hammerwurf zu Rang drei. Eine Gewichtsklasse darüber zeigte er durchweg gute Leistungen, die ihn mit Platz zwei (Gewicht, Hammer, Dreikampf) und Platz drei im Steinstoßen einbringen.

Bei den Männern -71kg freute sich Karsten Steinfurth über gute 12,16 Meter im Gewicht und den zweiten Platz. Diesen erreichte er ebenfalls im Steinstoßen und im Dreikampf sowie in der Leichtgewichtsklasse im Gewichtwurf, Steinstoßen und Dreikampf. Mit dem Hammer steht er jeweils auf Rang drei.

Maria Antonia Speck steht bei den Frauen im Gewichtwurf und im Dreikampf auf Platz zwei in Deutschland. Mit ihrer Leistung im Steinstoßen kommt sie auf Position drei, mit dem Hammer auf Position vier.

Martina Helbig startete nur im Steinstoßen der Seniorinnen 3, aber das erfolgreich. Mit 9,31 Metern sichert sie sich den dritten Platz in der Liste. Auf dieser Position steht Nicole Pasker bei den Frauen gleich drei Mal: im Hammerwurf, Gewichtwurf und im Dreikampf. Im Steinstoßen reichte es für den fünften Platz.

Mit neuer Bestleistung im Steinstoßen von 10,22 Metern findet sich Eckard Kiel bei den Senioren 4 an zweiter Stelle wieder. Mit seinem Dreikampfergebnis liegt er auf Rang fünf, im Hammer- und Gewichtwurf auf Rang sechs. In der gleichen Altersklasse reichte es für Klaus Steinfurth im Hallensteinstoßen für Position drei, eine Gewichtsklasse darüber im Freien für Rang sechs. In dieser Disziplin liegt Silke Speck bei den Seniorinnen 3 auf Position fünf, ihre Bestleistung im Hammerwurf mit 22,08 Metern reichten für Position sieben, ebenfalls wie das Dreikampfergebnis und das Gewichtwerfen.

Text: N.Pasker

Deutsche Meisterschaften im LSW-Spezialsport

Bei den Deutschen Meisterschaften im LSW-Spezialsport in Neu-Isenburg hat Eckard Kiel im Eppsteiner Trikot ordentlich abgeräumt. Er konnte gleich zweimal die Goldmedaille erkämpfen, Silber gab es sogar siebenmal.

Der LSW-Spezialsport besteht aus den verschiedensten Disziplinen aus dem Rasenkraftsport, der Leichtathletik und dem Turnen, hauptsächlich Disziplinen aus dem Bereich Wurf. So z.B. das Speerorama, bei dem drei Kugeln mit verschiedenen Gewichten aus dem Stand wie ein Speer abgeworfen werden. Eckard wurde mit der Gesamtweite von 51,72 Metern Vizemeister.

Im sogenannten Shotorama werden fünf verschieden schwere Kugeln wie beim klassischen Kugelstoßen aus dem Stand gestoßen. Auch hier erzielte Eckard mit guten 46,77 Metern den zweiten Platz. Beim Kugelschocken kam er auf gute Weiten und insgesamt 50,73 Meter. Im Athletikzweikampf, der Wertung aus beiden Kugeldisziplinen, erkämpfte er ebenfalls die Silbermedaille. Gemeinsam mit dem Speerorama wird der Athletikdreikampf gewertet, dort erreichte er 149,22 Meter.

Im griechischen Diskuswurf, bei dem der Diskus statt 2kg wie in der Leichtathletik, 3kg wiegt, erzielte er starke 19,05 Meter und wurde hier Deutscher Meister. Auch im Dreikampf Diskus griechisch spielte er seine Stärken aus und setzte sich mit insgesamt 10 Metern Vorsprung gegen seine Gegner durch. Hier sicherte er sich seine zweite Goldmedaille.

Im Standweitsprung erreichte er gute 2,15 Meter und wurde Zweiter genau wie im Zweisprung mit 4,15 Metern.

Eckard zeigte sich nach dem Wettkampf sehr zufrieden, da er viele seiner Weiten aus dem letzten Jahr verbessern konnte. Und das, obwohl er zwei Wochen zuvor eine kleine Verletzung erlitt. Trotzdem hielt er den anstrengenden Wettkampf mit vielen Versuchen super durch.

Text: N.Pasker

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