Unsere Sponsoren

Crunchtime-Zwote schlägt wieder zu

Die Vorraussetzungen waren alles andere als gut für die Eppsteiner Zwote, als sie den Aufstiegsanwärter HSG MainHandball zur Prime-Time in der Bienroth-Halle empfingen... Stooooop... der eifrige Leser dieser Kolumne kennt ja die „Chaotentruppe vom Bersch“. In unerwarteten Besetzungen schaffen sie es immer die arrivierten Kräfte, die wegen Mimimi oder heiserer Stimme („Schwarz-Weiß wie Schnee!“ ;-) ) andere Prioritäten setzen, unter Druck zu setzen. Die Dreierspielgemeinschaft reiste als haushoher Favorit an und ging halbwegs gebrochen ins „Loch“ in Breckenheim. Der wiedereingestellte Eppsteiner Trainer Rduch wies mit Hinblick auf die nächstwöchige Weihnachtsfeier darauf hin, sich in diesem Spiel keinen abgef***ten Abtörn abzuholen.

Wie so oft verkauften sich die Eppsteiner Jungs in ungewohnter Konstellation sehr, sehr gut. Sie hielten gegen eine individuell überlegene Mannschaft immer mit und lagen teilweise sogar in Führung. Auch wenn die Torhüter Aufbauarbeit für die Gastmannschaft leisteten (um diese Uhrzeit kann man auch mal Mitleid haben...). Dafür wurde mit „Air“ Fabian Ladwig ein neuer Rückraum-Shooter entwickelt und „Goofy“ Alex Dempster nutzte seine gigantische Reichweite von gefühlt 100 Inch und so unmögliche Bälle angelte und auch zum ersten Mal in seiner Karriere souverän verwandelte. Mit einem Ein-Tore-Rückstand ging es für die TSG‘ler in die Katakomben der Bienroth-Halle (15:16).

Nach der Pause schien dann die Sternstunde von Yannick „Mountain of Roses“ geschlagen zu haben. Mit unwiderstehlichen Bewegungen tanzte er „Taki Taki Rumba“ mit der MainHandball-Defense und entnervte Abwehrspieler, Torhüter und Trainer-Legende „Hübi“ gleichzeitig. Zusätzlich bediente er auch Oliver „ich brauche keinen Winkel“ Featherman mit einigen Anspielen, die er auch mit einer großen Sicherheit verhandelte (eine Ausnahme: Torhüter hat jetzt eine platte Nase). Kurz schien der Eppsteiner Glückstopf in einer Phase leer gewesen zu sein. Doch mit enormem Einsatz kämpften sich die Taunus-Handballer auch wieder zurück in die Partie. Hagen Maul erklärte die Aufbauarbeit dann auch für beendet und wehrte ein paar Bällchen ab. Am Ende hatten die Eppsteiner Jungs dann den erspielten Punkt (31:31) dem Ringer der Gäste zu verdanken, der über das aktuelle Regelwerk nicht informiert schien. Routinier Peer „im Alter muss man zur Legende werden“ Andres verwandelte den Siebenmeter in der letzten Sekunde eiskalt und sorgte dafür, dass die folgende Woche von Gästetrainer „Hübi“ sich dem aktuellen Wetterumschwung anpassen dürfte. In der Crunchtime wird es crunchy wenn „die Zwote“ spielt. Irgendwie muss man ja das Tatort-Popcorn auf der Couch ersetzen. Für die anschließende Kabinenparty wurde Neuzugang H. Fischer verpflichtet.

Es spielten: Langlotz, Maul; Andres (7/6), Rosenberger (6), Dempster (5), Federmann (4), F.Ladwig (3), Riphahn (2), K. Viebach (2), Meuer, Luther (je 1), Garcia.

Tags: Herren II

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen