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„Die Zwote“ verliert erste Runde bei „Ewige Helden“

Die muntere Landesliga-Reserve aus Eppstein hatte einen großen Brocken vor der Brust. Sie mussten auswärts beim TuS Dotzheim III antreten. Wenn man sieht, was diese Truppe mit Altersfältchen alles auf den elektronischen Spielbericht zauberte, konnte so mancher Zuschauer anfangen zu staunen. Unter den Spielern waren mit Nitzke und dem älteren Immel gleich zwei ehemalige Eppsteiner. Wenn man bedenkt, dass Nitzke sich extra freigenommen hatte (mitten in der Nacht angekündigt, ein Schelm wer böses dabei denkt 😜), der letztjährige Oberliga-Keeper Windheim reaktiviert wurde und Crasnaru nach der ersten Halbzeit in hoher Geschwindigkeit zu seinem neuen Arbeitgeber Eltville düste, kann der Ruf, der der Eppsteiner „Zwoten“ vorauseilt nicht ganz so schlecht sein. Dem wurden die Ritter von der Burg in den ersten Minuten der Partie leider nicht gerecht. Zu groß war der Respekt vor der Mannschaft, die genauso gut bei „Ewige Helden“ auf VOX antreten könnte, sodass die Eppsteiner Jungs schnell mit 8:2 zurücklagen.

Zwar gelang es ihnen weitestgehend den starken überragenden Andi Christ aus dem Spiel zu nehmen, doch ließen sie zu oft D-Zug Marc Immel ins Rollen kommen. Und sie mussten feststellen: wenn der Zug einmal rollt, dann rollt er. Die TSG Eppstein konnte sich etwas stabilisieren und kämpfte sich bis zur Pause auf 16:12 heran. Es hätte auch ein Gegentor weniger sein können, doch „Juan Carlos“ Garcia bewies einmal mehr, dass es Spanier mit dem abzählen nicht so haben. Im Tor erwies sich Fabian „back to the roots“ Ladwig als echter Rückhalt.

Die Phase nach der zweiten Halbzeit konnten die Eppsteiner ähnlich gut gestalten. Peer „ich springe so hoch wie die BILD am Sonntag“ kullerte die Bälle mit etwas Mithilfe vom Block immer wieder ins Tor, sodass die TSG‘ler kurzzeitig sogar auf zwei Tore verkürzen konnten. Danach ließen sich sich allerdings auf das eine oder andere Scharmützel mit dem Dotzheimer Sympathieträger Sebastian Dembach ein. Der Heißsporn, der hinten gerne zulangt und vorne gerne mit einer lauten Gesangseinlage überzeugt (Chartbreaker: „Mimimi“), durfte den Platz aber nach 50 Minuten vorzeitig verlassen. Auf Eppsteiner Seite bewies Alex „Goofy“ Dempster, dass auch er den Ball wie ein D-Zug ins Tor schweißen kann und auch die Youngster Meuer und Rosenberger fügten sich wieder gut ins Team ein. Am Ende scheiterten die Burgstädter an der hohen Anzahl der Fehlwürfe aller Spieler (@Wichmann: mach zwei missglückten Hebern, muss ein dritter Versuch nicht unbedingt sein). Das Spiel endete am Ende etwas zu deutlich mit 28:22 für die „Ewigen Helden“. Für das Rückspiel in eigener Halle nehmen sich die Eppsteiner Handballer aber etwas mehr vor.

Es spielten: Ladwig, Maul; Andres (7/3), Rosenberger, Meuer (je 3), P. Becker, Luther, Wichmann (je 2), Saamann, Garcia, Dempster (je 1), Federmann, Frank.

Tags: Herren II

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