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Eppsteiner Weihnachtsmänner der "Zwoten" bescheren sich und Zuschauer mit Derbysieg

Es begab sich zu der Zeit, als vom kaiserlichen Trainergespann Rauch/Waldmann das Gebot ausgegeben wurde, „Die Zwote“ möge das Kalenderjahr 2018 mit einem positiven Punktekonto beenden. Ein jedermann der Mannschaft besuchte zuvor allerdings standesgemäß den Weihnachtsmarkt in seiner Heimat. 13 der 14 Spieler auf dem Dalles und Torhüter Langlotz genoss auf dem Erfurter Pendant seine heiß geliebte „Dürringer“. Die Vergangenheit zeigte bisher immer, dass die 14 Weisen aus dem Abendland mit einer solchen vorabend- bis mitternächtlichen Aktivität nur schwer umgehen können. Auch diesmal sahen die Jungs recht angeschlagen aus, sodass Kaiser Rduch in der Kabine versuchte seine Spieler für das Spiel fit zu bekommen: „Ich gönne euch ja, dass ihr lange auf dem Weihnachtsmarkt wart, aber jetzt zeigt wenigstens nicht, wie schlecht es euch geht!“ Das fiel den Eppsteiner Jungs aber deutlich schwer und das obwohl mit der TGS Langenhain II ein Derbygegner wartete. Die erste Halbzeit war alles andere als ein Augenschmaus für die, für 2. Mannschaftsverhältnisse, gut besetzte Tribüne. Die Eppsteiner Mannschaft hatte in vorweihnachtlicher Stimmung Mitleid mit ihren Nachbarn und beschenkte sie aus Nächstenliebe mit vielen technischen Fehlern und einem daraus resultierendem engen Spielverlauf. Es stellte sich Gottseidank heraus, dass die verzerrte „Dürringer“ ein Dopingmittel enthalten haben muss, überzeugte Torhüter Langlotz mit mehreren „Weltklasse-Paraden“, sodass die Gastgeber, wenn auch etwas glücklich, mit 11:8 den Gang in die Kabine antraten.

In der zweiten Halbzeit wollten die Eppsteiner Konditionsmonster diese Vorteile ausnutzen, da bei diesem Wetter nur acht Langenhainer bereit waren, die eigene Abfahrt zu nehmen, um dann den Eppsteiner Schmerzberg wieder zu erklimmen. Um das Ziel zu erreichen mussten die Burgstädter eine diszipliniertere Abwehr stellen, was ihnen auch gelang, da „Spekulatius“ Brandt seine Ausflüge unterließ. So konnten dann auch einige Bälle gewonnen werden und bereits nach elf Minuten in der zweiten Halbzeit hatten sie sich auf 17:10 abgesetzt und das obwohl Julian Luther einmal mehr Nächstenliebe zeigte und sich bei einem Tempogegenstoß nach knapp zehn Metern Vorsprung noch einholen ließ. „Der hätte mich ruhig mal früher einholen können, ich konnte schon ab der Mittellinie nicht mehr. Die Meter hätte ich mir wirklich sparen können“, beschwerte er sich nach dem Spiel in der Kabine. „Knecht Ruprecht“ Riphahn zeigte derweil seine Kenntnisse aus der Faustball-Nationalmannschaft und bugsierte einen bereits verloren geglaubten Ball doch noch ins Tor. Vorstandssohn Nick Ladwig freute sich über sein Weihnachtsgeschenk im Gegensatz zur Ersten im Rückraum spielen zu dürfen und dankte es mit vier Treffern. Ca. Zehn Minuten vor Ende der Partie forderten die Langenhainer die Gastgeber auf doch endlich ihren Torhüter zu wechseln. Schließlich hätten sie ja jetzt Genus Spaß gehabt. Richard Viebach war dagegen zu wenig weihnachtliche Farbe im Spiel, sodass er sich zum Wohle der Atmosphäre noch eine Karte in entsprechender Farbe abholte (nein, er legte keine Auszeit ;-). Das Stand dem Frieden auf Erden und dem verdienten 25:14 Derbysieg aber in keinem Fall im Weg. „Die Zwote“ wünscht allen Freunden des Eppsteiner Handballs frohe Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019!

Es spielten: Langlotz, F. Ladwig; Rosenberger (5), N. Ladwig (4), Riphahn, Federmann, Andres (je 3), Dempster, Luther, Garcia (je 2), P. Becker (1), Brandl, R. Viebach, Oehler.

Tags: Herren II

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