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TSG Eppstein unterliegt Spitzenreiter Breckenheim

Im Vergleich zum letzten Ligaspiel gingen die Männer der TSG Eppstein personell deutlich entspannter in das Heimspiel gegen den TV Breckenheim. Zwar sah man sich vor der Partie als Underdog, jedoch hatte man sich viel vorgenommen, wollte den aktuellen Tabellenführer etwas ärgern und gleichzeitig weitere wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg sammeln. Mit einer offensiven 5:1-Abwehr, bei welcher der genesene Alexander Barchanski über weite Strecken auf der Spitze agierte, hatten sie das Ziel die Wege des Breckenheimer Rückraums einzuengen. Das gelang ihnen zunächst auch ganz gut, sodass sich Torhüter Florian Keller dahinter immer wieder auszeichnen konnte.

Aber auch die Mannschaft von Breckenheims Trainer Gilles Lorenz setzte in der Anfangsphase besonders starke Akzente in der Abwehr. Angeführt vom wuchtigen Kamgaing kauften sie den TSG‘lern in der Anfangsphase des Spiels mehrfach den Schneid ab. Als Folge dieser harten, aber weitestgehend regelkonformen Aktionen sah man den Rückraumspielern der Heimmannschaft den stetig zunehmenden Respekt an. Sie gingen kaum in die Tiefe, sodass sie erstmals über Außen in der siebten Minute des Spiels erfolgreich waren. Mit brillanter Spielübersicht überzeugten dagegen die Spieler des TVB. Mit schönen Kombination von Außen zum Kreis oder weiten Diagonalpässen, erzielten sie immer wieder einfache Tore und konnten sich so bis zur Halbzeitpause bis auf 8:16 absetzen.

Ernüchterung machte sich auf der Tribüne der gut besetzten Bienroth-Halle breit. Sollte es Zuschauer gegeben haben, die sich zum gehen entschieden haben, werden diese es im Nachgang bereut haben. Entgegen aller Erwartungen kamen die Eppsteiner Jungs mit einem völlig anderen Gesicht aus der Kabine. Sie verkürzten schnell auf fünf Tore und hielten das Spiel einige Zeit bei diesem Abstand offen. In der Schlussviertelstunde nutzten sie die Zeitstrafen und die dünner werdende Personaldecke mit viel Einsatzwillen aus und auf einmal war eine Überraschung möglich. Die Gäste wirkten nun ähnlich uninspiriert wie die Eppsteiner Handballer in der ersten Hälfte und verzweifelten häufig an der giftigen Abwehr. Die Atmosphäre in der Halle war auch gegeben, wie nur selten in dieser Saison; insbesondere nachdem Müller und Erdmann erstmals beim Stand von 23:24 drei Minuten vor Schluss auf ein Tor verkürzten. Zwei unglückliche Würfe verhinderten dann aber den großen Coup und der Favorit könnte nach einem Doppelschlag von David Buckel zum Endstand von 24:27 stellen. Trotzdem macht die zweite Halbzeit der Eppsteiner Jungs Lust auf mehr und zeigt, dass sie in den kommenden wichtigen Spielen auch in schwierigen Situationen immer in der Lage sein werden, zurückzukommen.

Es spielten: Keller, Schreyer; Müller (5), Roos (5/4), Becker, Schmidt, Laun (je 3), Erdmann (2), Barchanski, Henrich, Sipeki (je 1), Ladwig, Kerber, Wagner.

Tags: Herren I

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