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Eppsteiner Jungs können etwas aufatmen

Es sind aktuell die Wochen für die ein Handballer lebt. Speziell in der Landesliga Mitte, in der jeder jeden schlagen kann, ist aktuell für die TSG Eppstein jedes Spiel wichtig, um dem Klassenerhalt ein Stück näher zu kommen. Gezeigt hatte sich das bei der bitteren Niederlage beim Tabellennachbarn TSF Heuchelheim. Am vergangenen Sonntag empfingen die Eppsteiner Jungs mit der HSG Lollar/Ruttershausen abermals einen direkten Konkurrenten. Trainer Jan Immel war sich der Bedeutung dieser Partie bewusst, da diese wohl richtungsweisend für den restlichen Saisonverlauf gewesen sein könnte. Dementsprechend setzte er wieder auf die „Becker-Wand“ in der Abwehr mit Michael neben Andy Becker im Mittelblock. Thomas Becker schaffte es trotz privater Verpflichtungen noch pünktlich zum Anpfiff da zu sein.

Die Burgstädter zeigten sich von Beginn an motiviert, agierten aber oft noch etwas zu überhastet. Das eine oder andere Mal wurde der Abschluss etwas zu früh gesucht. Dank der stabilen Abwehr, verloren sie aber trotzdem nie den Kontakt zu den Gästen. Immel korrigierte nach zehn Minuten seine Startaufstellung und berief Theo Roos von der Bank auf das Spielfeld. Wie in den vergangenen Wochen brachte dieser als Joker den erhofften frischen Wind im Angriff. Kurz vor der Pause gingen die TSG‘ler dann das zweite mal im Spiel in Führung, könnten diese aber nicht über die Zeit retten (14:14).

Nach der Halbzeitpause lief alles über den Rückraum der Taunus-Handballer. Roos und Thomas Becker erzielten selbst Tore, setzten aber auch Linkshänder Lukas Müller immer wieder durch gute Kreuzungen in Szene. Die Abwehr entnervte in dieser Phase teilweise die Gäste aus dem Gießener Raum, da das Zusammenspiel mit Torhüter Florian Keller immer besser funktionierte. So konnte die Heimmannschaft sich in der 45. Minute auf 23:20 absetzen. Auch danach kam kein Bruch ins Spiel. Beim Stand von 31:26 lag dann auch die Möglichkeit in der Luft, den direkten Vergleich, welcher bei der knappen Tabellensituation nicht unwichtig ist, für sich zu entscheiden. Im Hinspiel hatte die Immel-Sieben mit acht Toren verloren. Daher suchten die Hausherren in der Schlussphase vermehrt den Abschluss, wobei das nötige Wurfglück fehlte. Diese Fehler konnte die HSG Lollar/Ruttershausen nutzen, um nochmal etwas Ergebniskosmetik zu betreiben. Am Ende siegten die Eppsteiner Jungs verdient vor den Augen ihrer neuen Trainer Scherer und Heim mit 34:31 und können nun im Abstiegskampf etwas durchatmen.

Zwei weitere Punkte würden die Lage aber wohl endgültig entspannen. Abteilungsleiter Jens Ladwig zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft und resümierte: „Ohne die Leistung der anderen schmälern zu wollen: Aktuell macht es schon noch einen Unterschied, wenn Andy in der Abwehr dabei ist.“ Nun stehen zunächst zwei spielfreie Wochen an, bevor die TSG‘ler das schwere Auswärtsspiel beim TSV Lang-Göns bestreiten müssen.

Es spielten: Keller; Roos (13/3), T. Becker (8), Müller (6), Barchanski (3), M. Becker, Wagner, Henrich, Schmidt (je 1), A. Becker, Erdmann, Laun.

Tags: Herren I

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