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Zweite Mannschaft kommt nicht in Fahrt

Tja, wenn man zwei Mal hintereinander in die Ferne fährt und das erste Spiel (Katzenelnbogen) ausfällt, ist es naheliegend, das auch vom zweiten Spiel in 2020 (Eschhofen) zu erwarten. Insbesondere, wenn die Gastgeber dann sogar im weit entfernten Runkel spielen. Leider fand diesmal kein Jugendfußballturnier in der Halle statt, sodass um die zwei Punkte tatsächlich angetreten werden musste. Das schien alle Spieler sehr zu überraschen. Der Verletzte Kapitän Wimadeus entschied sich gar von vornherein aufgrund der vorabendlichen Nachwehen zu Hause zu bleiben. Dafür hatte Stellvertreter Meuer seinen Spickzettel gut gefüllt und überzeugte mit einigen kraftvollen Ansprachen.

Ein paar Jacky Cola sollten in den nächsten Jahren dazu führen, dass er stimmlich mit Fabian Ladwig in Konkurrenz treten können wird. Zum Spiel bleibt nicht viel zu sagen. Eschhofen schien in beiden Halbzeiten 14 Roadrunner am Start zu haben und hatte sich nicht nur konditionell im Vergleich zum Hinspiel deutlich verbessert. Gegen den bisher besten Gegner der Saison stellten sich nur die „thüringische Mauer“ Stevie im Tor und Neukreisläufer Christoph Schreiber im Angriff. Wenn nicht „El Veterano“ Peer Andres noch ein paar Bälle ins Tor gekullert hätte, wäre Eschhofen wahrscheinlich bereits nach 10 Minuten uneinholbar davongezogen. So stand es zur Halbzeit trotzdem 19:10 für den Aufstiegsfavoriten.

In der zweiten Halbzeit missachteten die Eppsteiner Turbolader alle Anweisungen des Trainergespanns Marcel „Außendienst“ Rduch und Franky „Brusthaar“ Waldmann nicht zu schnell abzuschließen. So konnte sich die HSG Eschhofen/Steeden weiter absetzen und Rduch wies den Schiedsrichter vollkommen entnervt darauf hin, dass ein Eppsteiner Treffer gar nicht im Tor gelandet war. „Wenn wir schon wenige Tore werfen, wollen wir auch nur echte gewertet bekommen“. Da der Schiedsrichter aber zu diesem Zeitpunkt keine Lust auf Bankbestrafungen hatte, arbeitete Juan Carlos großzügig an der Gerstensaftversorgung der Mannschaft. Leider hatte der Mann in Schwarz kein Interesse daran den Witz zu hören. Am Ende ging das Spiel vollkommen verdient mit 35:19 verloren. Mund abputzen, da hier wahrscheinlich eh wenig zu holen gewesen wäre. Nächste Woche sollen es dann aber gegen Grün-Weiß Wiesbaden wieder zwei Punkte sein.

Es spielten: Langlotz, Maul; Andres (6/2), Luther (4), Schreiber (3), Meuer, Oehler (je 2), R. Viebach, Brandl (je 1), Beckwermert.

Tags: Herren II

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