Große Beteiligung beim Kinder-Hallensportfest in Nied

Elf motivierte Kinder und ihre Eltern fuhren zusammen nach Nied zum 7. Kinder- und Jugend-Hallensportfest. Für viele war es der erste Wettkampf und die Aufregung war groß. Die Kinder konnten es kaum erwarten loszulegen. Zu absolvieren waren 30-Meter Sprint, Weitsprung und Rundenlauf. In der Altersklasse wU8 waren gleich vier Eppsteinerinnen am Start. Die jüngste Teilnehmerin war Mara Pfefferle. Sie sprang 1,20 Meter weit und meisterte den Sprint in 11,03 Sekunden. Finnja Schütz sprang gute 1,63 Meter weit und brauchte für 4 Runden 1:40,7 Minuten. Lilou Zerjeski schaffte es im Sprint und im Weitsprung in den Endkampf. Sie sprang 1,91 Meter weit und lief die 30 Meter in 7,25 Sekunden. Ida Schreiber war ebenfalls in den zwei Disziplinen im Endkampf. Sie lief in ihrem zweiten Lauf 6,78 Sekunden und konnte sich hier nochmal verbessern. Im Weitsprung schaffte sie 1,90 Meter und lag nur einen Zentimeter hinter ihrer Mannschaftskollegin Lilou. In der Altersklasse mU8 startete Leo Pfefferle. Er rannte die 4 Runden in 1:24,7 Minuten und sprang gute 1,68 Meter weit.

Bei den Schülerinnen U10 waren wieder vier Eppsteinerinnen dabei. In der teilnehmerstärksten Gruppe konnten sich die Eppsteiner gut platzieren. Emmi Schreiber kam im Weitsprung ins Finale und sprang am Ende 3,02 Meter weit. Auch beim Laufen lief es ebenfalls gut. Sie meisterte die 4 Runden in 1:13,3 Minuten. Sophie-Charlotte Wolff  lief den Sprint in 6,94 Sekunden und sprang 1,85 Meter weit. Lilly Wiesner zeigte ebenfalls ihr Bestes. Sie sprang 1,66 Meter weit und rannte 8,50 Sekunden im Sprint. Schnellste Läuferin war Lara Zerjeski. Sie lief die 4 Runden in 1:08,8 Minuten und den Sprint meisterte sie in 5,94 Sekunden.  Bei den Schülern U10 startete Norwin Schütz. Er lief die 30 Meter in 6,75 Sekunden. Leider musste er aus gesundheitlichen Gründen den Wettkampf vorzeitig abbrechen. Ältester Eppsteiner war Kristof Brundisch. Mit starken 5,19 Sekunden meisterte Kristof den Sprint und war nicht zu schlagen. Im Weitsprung schaffte er 3,56 Meter.

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Eppsteiner Leichtathleten unterwegs im Taunus

Nach Beendigung der erfolgreichen Saison 2019 ging es für 14 Leichtathleten zu Fuß von Eppstein nach Oberursel. Ausganganspunkt war der Eppsteiner Bahnhof um 11 Uhr. Von dort ging es durch das Fischbachtal in Richtung Rettershof. Der Regen von Morgen hatte nachgelassen und die Sonne kam immer wieder raus. Nach den ersten Kilometern konnten schon die ersten Schichten an Kleidung in den Rucksäcken verstaut werden. Vom Rettershof ging es an Schnaithain vorbei und entlang des Liederbaches. Von dort hatte man eine schöne Aussicht auf den Königsteiner Burgberg mit der alten Ruine. Hier gab es auch eine kleine Pause zum stärken, bevor es bergauf Richtung Fuchstanz ging. Nachdem alle wieder gekräftigt waren ging es weiter. Vorbei an der Königsteiner Quelle und dem Friedhof. Im Anschluss ging es nur noch bergauf für die Sportler. Durch schöne Laubwälder, deren Blätter gefärbt vom Herbst in der schwachen Sonne scheinten und durch dunkle Tannenwälder. Der gefestigte Weg erleichterte das Vorankommen. Immer wieder sah man auf Schildern wie weit es noch bis zur Spitze war. Noch 3,3 Kilometer, noch 2,1 Kilometer, noch 850 Meter. Man kam seinen Ziel immer näher. Endlich war man oben! Der Fuchstanz lieg auf 662 Meter über NN.
Oben angekommen wurde sich noch einmal kurz durch Kaffe, Kekse und Hugo gestärkt. Ein Teil der Gruppe schauten auf den Karten nach, über welchen der Wege es weiter Richtung Hohemark ging. Auf einem breiten Weg ging es etwa 7 Kilometer bergab bis zur Hohemark. Doch man merkte langsam die bisherig gelaufenen Kilometer in den Knochen. Zum Glück waren die gut gefüllten Rucksäcker mittlerweile leichter geworden und das Wetter blieb weiterhin trocken. Doch der kalte Herbstwind pfiff durch die Bäume und das Laub, so dass die Jacken wieder raus gesucht wurden. Bergab ging es durch moosbewachsene Wäldchen mit roten Fliegenpilzen, die sich von ihrem Untergrund stark abhoben und es schien, als würden sie leuchten. Der Wald schien wie verwunschen. Abgelenkt von der Schönheit der Natur und den Gesprächen lief es sich sehr gut. Die Gruppe teilte sich, da der Abstieg nicht für jeden leicht war. Unten angekommen ging es entlang des Urselbaches das Tal weiter hinab. Vorbei an kleinen Brückchen, an bewachsene Findlingen, die in den Bach gestürzt waren und an fantastisch ausseheneden Pilzgruppen vorbei zur Hohemark. Unten angekommen wurde die große Gruppe von den eigentlich Hintenliegenden überrascht. Da es nicht für einige nicht mehr ging die letzten 1,5 Kilometer zu laufen, wurden sie unterweg eingesammelt und waren so um wenigen Sekunden schneller als die Anderen. Von der Hohemark wurden die Wanderer in zwei Fuhren in die Altstadt von Oberursel gebracht.
Dort kehrten sie zur Schlussrast im Oberurseler Brauhaus ein. Nach 22 Kilometer Fußmarsch schmeckte das Bier richtig gut. Auch das deftige Essen war nach der vielen Frischenluft lecker. Bei guten Gesprächen und dem Sieg der Eintracht ließen die Eppsteiner den Tag ausklingen. Zum Schluss wurde vor dem Brauhaus noch ein Gruppenfoto gemacht und es ging zurück zu den Autos, welche am Morgen schon nach Oberursel gefahren wurden. Dann ging es Heimwärts. Binnen 20 Minuten war man wieder in Eppstein. Eine ernüchterne Wahrheit, wenn man darübber nachdachte, wie lange man zu Fuß den Tag über dafür gebraucht hatte. Dennoch war es ein schöner Weg. Mit Beendigung der Wanderung ist die Freiluftsaison komplett abgeschlossen.
Am dem 11. November geht es mit dem Training in der Halle der Freiherr-vom-Stein Schule am 18Uhr weiter.

Text: M.A.Speck

Bestleistungen zum Saisonende

Am Samstag fanden die Kreismeisterschaften im Hammerwurf auf der heimischen Anlage statt. Gleich sieben neue Kreistitel und viele neue Bestleistungen konnten erkämpft werden. Tim Steinfurth zeigte einen souveränen Wettkampf bei der männlichen Jugend U16. Hier konnte er gleich zweimal seine persönliche Bestleistung überwerfen. Im zweiten Wurf landete der vier Kilogramm schwere Hammer bei 61,80 Meter und im dritten Versuch bei 61,91 Meter. Neuer Kreisrekord! Tim startete ebenfalls in der Altersklasse männliche Jugend U18 mit dem fünf Kilogramm schweren Hammer. Auch hier konnte er mit 53,72 Meter eine neue Bestleistung aufstellen. In beiden Altersklassen wurde der junge Eppsteiner Kreismeister. 

Bei den Senioren gingen zwei Eppsteiner in den Ring. Zum einen Markus Manhold (M30) und zum anderen Ralph-Jürgen Steyer (M55). Markus konnte mit seinem Hammer ebenfalls eine neue persönliche Bestleistung werfen. Sein Hammer landete bei 28,13 Meter. Somit wurde er Kreismeister. Auch Mannschaftskollege Ralph-Jürgen wurde Kreismeister. Ohne großes Training kam er mit seinem sechs Kilogramm schweren Hammer 31,07 Meter. Eine gute Leistung! Bei den Seniorinnen (W50) gab es gleich zwei Eppsteinerinnen, die um den Titel kämpften. Ein normalerweise knappes Rennen ging am Smastag mit deutlichen Vorpsrung an Silke Speck. Sie warf eine neue persönliche Bestleistung mit 22,28 Meter. Kollegin Martina Helbig versuchte sich stetig mit der Drehung und konnte den Hammer auf 19,84 Meter bringen. 

 Bei den Männern starteten Karsten Steinfurth und Markus Manhold. Letzterer hatte durchaus mit der Kraft zu kämpfen, da er zuvor bei den Senioren geworfen hatte. Dennoch konnte MArkus den Wettkampf der Aktiven mit 26,28 Meter abschließen und wurde Zweiter. Sieger war Karsten Steinfurth mit 28,25 Meter. Zwar verfehlte er sein Ziel die 30 Meter, doch war er durchaus zufrieden seinen Mannschaftskollegen zu besiegen. In der Klasse der Frauen war die stärkste Teilnehmerzahl. Gleich drei starke Eppsteinerinnen traten hier an. Frisch auf der Baby-Pause kam Annika Nies-El Kahlaoui. Sie warf gute 24,95 Meter und somit einen dritten Platz. Ein gutes Comeback! Zweite wurde Nicole Pasker mit 32,98 Meter. Sie kämpfte mit den nassen Ring und konnte am Ende dennoch zufrieden mit ihrer Leistung sein. Maria Antonia Speck siegte bei den Frauen mit einer neuen Jahresbestleistung. Sie warf den Hammer auf starke 37,87 Meter.

Für den letzten Wettkampf in dieser Saison zeigten die Eppsteiner Werfer nochmal alles. Auch die neuen Bestleistungen zeigen, dass das Training wirkt und man sich stetig verbessert. Nun geht es für die Leichtathleten in eine kleine Winterpause. Ab dem 11. November wird dann wieder in der Sporthalle der Freiherr-vom-Stein Schule trainiert und gegen den Winterspeck gearbeitet.

Text: M.A. Speck

Vergleichswettkämpfe erfolgreich gemeistert

Zwei Vergleichswettkämpfe fanden am Wochenende statt. Der Kreisvergleichskampf der Region Rhein-Main mit 7 Kreisen in Bruchköbel und der Ländervergleichskampf der U16 zwischen Hessen, Baden Württemberg und Bayern in Gomaringen. In Bruchköbel gingen drei Eppsteiner an den Start. Juna Torky durfte den Main-Taunus-Kreis im Weitsprung der weiblichen U12 vertreten. Sie sprang gute 3,95 Meter und konnte sich im guten Mittelfeld positionieren. Bei der männlichen U14 ging Ben Webers im Kugelstoßen an den Start. Er konnte mit der vier Kilogramm schweren Kugel 8,55 Meter erreichen. In gleich vier Disziplinen war Louisa Schulz für den Main-Taunus aktiv. Im 80 Meter Hürdenlauf lief sie 13,34 Sekunden und wurde Dritte. Im Weitsprung erreichte sie 4,65 Meter und einen fünften Platz. Im Kugelstoßen lief es mit 8,48 Meter gut für die junge Eppsteinerin.  Louisa lief zudem in der Kreis-Staffel mit. Zusammen mit drei weiteren Läuferinnen lief sie die 4x100 Meter in 52,45 Sekunden und konnten Zweite werden. Der Main-Taunus-Kreis konnte in der Altersklassenwertung  den ersten PLatz belegen. Insgesamt lief es jedoch nicht so gut für die Kreismannschaft. Sie wurden lediglich Fünfter von Sieben. 

In Gomaringen ging Tim Steinfurth gleich zweimal für Hessen an den Start. Im Hammerwurf schafte der junge Eppsteiner 57,99 Meter. Deutlich besser lief es im Kugelstoßen. Hier konnte er seine persönliche Bestleistung um gut einen halben Meter steigern. Er stieß die vier Kilogramm schwere Kugel auf 16,29 Meter. Durch diese starken Leistungen wurde Tim als bester Sportler aus dem Team Hessen geehrt. Auch siegte Hessen u.a. mit seiner Hilfe. Insgesamt waren 160 Sportler und Sportlerinnen aus der Alterskalsse U16  aktiv. 

Am Dienstag findet ein Einladungswettkampf im Kugelstoßen auf dem Sportplatz der Leichtathlethen statt. Hier möchte Jan Jeuschede ernneut die 20 Meter angehen. Mit dabie ist auch Tim Steinfurth und will sich ebenfalls nochmal steigern. Am Samstag geht es dann nach Dietzhölztal zum Werfertag, wo er im Hammer, Kugel und evtl. Speer antritt. Ebenfalls dort aktiv wird auch Maria Antonia Speck sein. 

Text: M.A. Speck

Neue Rekorde am Werferabend in Eppstein

Der dritte und letzte Eppsteiner Werferabend in diesem Jahr war ein voller Erfolg. Es konnten mehrere Rekorde gebrochen und auch neue Bestleistungen erzielt werden. Eine besondere Leistung stellte Jan Jeuschede vom TSV Bayer Leverkusen 04. Er gehört zu den aktuell besten Kugelstoßern in Deutschland. Am Dienstag wollte der junge Kugelstoßer es wissen. Das Ziel: 20 Meter. Mit 19,91 Meter verfehlte Jan knapp sein Ziel, konnte dennoch den langjährigen Platzrekord in Eppstein mit gut 60 Zentimeter überbieten. Eine zweite großartige Leistung erbrachte Tim Steinfurth. Er konnte sein Ziel den Kreisrekord im Diskuswurf der M15 endlich erreichen. Mit 51,70 Meter übertraf er den alten Rekord um 1,20 Meter. Bei beiden Sportlern war es jeweils eine neue persönliche Bestleistung. Tim konnte im Kugelstoßen 15,60 Meter erreichen. Seine zweitbeste Leistung allgemein. 

Aber es waren auch andere Eppsteiner erfolgeich dabei. Markus Manhold konnte das zweite Mal hinterineander in einem Wettkampf, die 9-Meter Marke knacken. Mit 9,18 Meter zeigte er höchst Leistungen. Mannschaftskollege Kasten Steinfurth beendet das Kugelstoßen mit 8,08 Meter. Ralph-Jürgen Steyer war mit seinen 10,11 Meter ebenfalls sehr zufrieden. Als einzige weibliche Vertreterin aus Eppstein startete Maria Antonia Speck spontan. Sie beendete das Kugelstoßen mit 9,47 Meter. 

In zwei Wochen wird vorraussichtlich ein weiterer Werferabend, aber nur mit Kugelstoßen der Aktiven, stattfinden. grund hierfür ist, dass Jan Jeuschede es in Eppstein gut gefiel und er hier nocheinmal die 20 Meter in Angriff nehmen möchte. 

Alle drei Werferabende waren sehr schön, besonders da das Wetter immer mitspielte und auch die Sportler super drauf waren. Es lohnt sich immer einen auf einen kurzen Besuch vorbei zukommen. An diesem Punkt bedankt sich die TSG Eppstein Abteilung Leichtathletik bei allen Helfern für ihre Zeit und Mühe, diese Veranstaltungen jedes Jahr stattfinden zu lassen. 

Text: M.A. Speck

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