Geschichte der TSG Eppstein

1861

Die Geburtsstunde des Vereins fällt in das Jahr 1861. Als Gründer gilt der in den sechziger Jahren in Eppstein praktizierende Arzt Dr. Winnen. Die Gründung bildete den Abschluss einer Gedenkfeier an die Völkerschlacht zu Leipzig in dem am Fuße des Staufens gelegenen Gasthaus "Zur Ölmühle."

1862

Weihe der Vereinsfahne mit den deutschen Farben schwarz-rot-gold.

1891

Beitritt zum Deutschen Turnerbund im Mittel-Taunusgau.

1899

Ausrichtung des Gauturnfestes am 16. Juli auf den Wiesen der Stanniolfabrik im Fischbachtal.
Beteiligung am XI. Deutschen Turnfest in Frankfurt mit 36 Turnern und der Fahne.

1911

Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten traten einige junge Leute aus dem Verein aus und gründeten einen zweiten Verein unter dem Namen "Turngesellschaft."
Feier des "Goldenen Jubiläums" unter Beteiligung der gesamten Bürgerschaft.
1. Vorsitzender: C.W. Plöcker.

1923

Bis zum Jahre 1923 stand der Verin unter der bewährten Führung seines I. Vorsitzenden C.W. Plöcker. Als dieser sein Amt niederlegte trat die Nachfolge Jean Schollmayer an.

1927

1. Vorsitzender: Georg Bauer II.

1928

Ausrichtung 34. Gauturnfestes vom 7.-9.Juli. Die Turner des Mitteltaunusgaues versammelten sich in Eppstein.
Gründung der Handballabteilung.

1932

Zu Beginn des Jahres 1932 berichtet Oberturnwart Fritz Feix von einer Wandlung der Interessen innerhalb der Turnbewegung in Eppstein. Zugunsten des Handballspiels waren die Übungsstunden für Turnen, besonders das Geräteturnen, weniger als bisher besucht. Mit besonderer Sorgfalt begannen sich die Mitglieder dem Ballspiel zuzuwenden, und ihr Training richtete sich auf das Ziel hinaus, Voraussetzungen zu schaffen, um in den Feldspielen erfolgreich zu sein. Bis zum heutigen Tag hat sich die Freude und Hingabe in der Handballabteilung erhalten.

1945

Während der Kriegsjahre hatte der Sportbetrieb weitgehend geruht. Die Besatzungsmächte hatten zunächst alle Sportorganisationen aufgelöst. Im Herbst 1945 kam es auf Betreiben des damaligen Bürgermeisters Maul und unter Mitwirkung der Turnbrüder Wilhelm Fischer und Karl Steyer zu einer Neugründung.
Die Gründungsfeier fand am 3. November 1945 statt. Der Verein erhielt den Namen "Turn- und Sportgemeinde Eppstein".
Zum kommisarischen Sportobmann wurde Karl Steyer ernannt.

1947

Wiederaufnahme des Spielbetriebs Handball. Die neuformierte Damenmannschaft wurde auf Anhieb mit einem 6:4-Sieg gegen Kriftel Kreismeister.
1. Vorsitzender: August Löw.

1953

Dank der Initiative von Bürgermeister Maul konnte auf dem Bienroth Gelände für den Sportbetrieb ausgewiesen werden. Die amerikanische Militärregierung stellte ein Räumgerät zur Verfügung, mit dem 14 000 Kubikmeter Erde bewegt wurden, um den Platz für den Sportbetrieb vorzubereiten.

1961

Feiern zum 100jährigen Bestehen der TSG. Die Herrenmannschaft belegte in der Feldhandballrunde einen hervorragenden zweiten Platz.

1964

Otto Sauer übergab den Vorsitz an Fritz Hemmerling, dem 1966 Karl Klein nachfolgte.
Gründung der Leichtathletik-Abteilung.

1966

Karl Klein übernahm von Fritz Hemmerling das Amt des 1. Vorsitzenden.

1968

Feiern zum 40jährigen Bestehen der Handballabteilung.
Karl Schuhmacher übergab die Leitung der Handball-Abteilung an Heinz Sparwasser.
Winfried Braune wurde Oberturnwart.
Die Tischtennis-Abteilung nahm ihren Spielbetrieb auf.

1971

"110 Jahre Turnen und Sport in der TSG Eppstein." Die Stadt schenke dem Verein zum Jubiläum ein weiteres Stück Gelände zum Eigentum. Der Sportplatz wurde ausgebaut.
Die Mitgliederzahl betrug 460 Personen.

1972

Grundsteinlegung für das Platzwarthaus.

1977

Gründung der Rasenkraftsportabteilung.

1978

50jähriges Jubiläum der Handball-Abteilung.

1981

Große Trauer bei der TSG - Karl Klein, langjähriger 1. Vorsitzender ist verstorben. Ein Mann, der als Vereinsvorsitzender, Handballer, Politiker und vor allem als Mensch weit über Eppsteins Grenzen hinaus bekannt war.
Wolfgang Welsch übernahm kommissarisch den Vorsitz in der TSG und wurde 1982 einstimmig gewählt

1985

Der Verein hat 834 Mitglieder.
Die Handballer holten den Bezirkspokal nach Eppstein.

1986

125jähriges Vereinsjubiläum.

1990

Udo Schulz übernahm die Leitung der Handballabteilung von Heinz Sparwasser.
Der Lauftreff nahm mit über 20 Läuferinnen und Läufern am historischen Berlin-Marathon teil, der erste Marathon durch West- und Ost-Berlin.

1995

Gründung der Triathlon-Abteilung.


Die Triathlon Abteilung 2008.

2001

Thomas Becker übernahm die Leitung der Handball-Abteilung.

2003

Heute zählt die TSGE mehr als 1300 Mitglieder. In sieben Abteilungen kann man in diesem Verein seinen sportlichen Neigungen nachgehen. Über 140 ehrenamtlich tätige Übungsleiter, Trainer, Schiedsrichter, Zeitnehmer, Kampfrichter sowie die Mitglieder des Vorstandes stellen sich Woche für Woche den Aufgaben des Vereins. Die TSG ist der größte und älteste Sportverein in der Burgstadt - alt und jung zugleich. Alt an Jahren des Bestehens, jung bezogen auf das Mitgliedsalter. Rund 40 % der Mitglieder sind 18 Jahre und jünger. Deshalb nimmt die Jugendarbeit in der TSG einen hohen Stellenwert ein. Vor allem in den Mannschaftssportarten erfahren die Schüler und Jugendlichen viel über die Grundregeln des menschlichen Zusammenlebens, das Füreinander und Miteinander. Sie lernen mit Erfolgen und Niederlagen gleichermaßen umzugehen. Unter diesen Aspekten kann man Sportvereine wie die TSG als "Trainingsstätten des Lebens" bezeichnen. Es ist sicher kein Zufall, daß die Gründungsinitiative der TSG von einem Arzt ausgegangen ist, der sehr wohl um die Bedeutung des Sports für körperliches Wohlbefinden, Vorbeugung und Heilung bescheid wußte. Auf dieser Basis hält die Turnabteilung unter dem Oberbegriff "Gesundheitsvorsorge" maßgeschneiderte Angebote bereit: "Fit über 50", "Rückenfit Sie und Er", "Aktiv und gesund" sind Beispiele dafür. Weitere wichtige Orientierungspunkte der Vereinspolitik sind Kameradschaft und Freundschaft, Geselligkeit, Tradition und Gegenwart. Aus gemeinsamen sportlichen Aktivitäten erwachsen in aller Regel kameradschaftliche Bindungen, nicht selten auch über den Vereinsalltag hinausreichende freundschaftliche Beziehungen. Geselligkeit steht bei der TSG hoch im Kurs. Dafür gibt es viele Beispiele. Jeder Verein tut gut daran, seine Tradition in Ehren zu halten, denen dankbar zu sein, die in der Vergangenheit gewirkt haben und damit die Voraussetzungen für die gegenwärtigen Aktivitäten geschaffen haben. Über 140 ehrenamtlich tätige Übungsleiter, Trainer, Schiedsrichter, Zeitnehmer, Kampfrichter sowie die Mitglieder des Vorstandes stellen sich Woche für Woche den Aufgaben des Vereins.
In der Saison 2003/04 stand als erstes 75 Jahre Handball an, ab Mai 2003 mit einer großen Feier bei der wir auch am 15. 06. 2003 gegen den Erstligisten Wallau – Massenheim spielten. Unsere 1. Herren Mannschaft wurde Meister in der Bezirksliga A und stieg in die Bzirksoberliga auf.
Die Boule-Abteilung wird gegründet. Werner Hoffmann wird mit seinen 79 Jahren der älteste Abteilungsleiter der TSG.

2004

Die Damen stiegen erstmals in der Vereinsgeschichte in die Landesliga auf.

2005

Die 2. Herrenmannschaft der Handballer wurde Meister in der BZL C und stieg in die BZL B auf, ebenso errangen die Mädels der weiblichen B und C den Titel, sowie die männliche E – Jugend.

2006

Eine Trainerära ging zu Ende: Gabi Niehaus hörte nach 18 Jahren als Trainerin der Minis auf. Ebenso beendete auch ihre Co – Trainerin, Ulli Becker, nach 12 Jahren ihr Traineramt. Das Duo war sehr erfolgreich und war mit ihren Minis im oberen Drittel und einem Titel dabei.

2007

Im Juli wurde 25 Jahre Bienroth – Halle gefeiert mit einem Spiel der 1. Männermannschaft der Handballabteilung gegen den 2. Ligisten Wallau – Massenheim.

2009

Die Leichtathleten feiern in Liezen ihr 30jähriges Jubiläum. Seit 1979 beteiligen sich die TSGler an Europas höchstgelegenen Bergturnfest an der Liezener Hütte in der Steiermark. Mit einer schönen Feier im Vereinsheim des SC Liezen wurde das Jubiläum gebührend gefeiert. Die TSG, sowie Conny und Dieter Hoffmann erhielten Ehrungen vom Bürgermeister der Stadt Liezen sowie aus der Hand des Vorsitzenden Johann Proballa die silberne Ehrennadel des SC.

2010

Die TSG ist der größte und älteste Sportverein in der Burgstadt – alt und jung zugleich. Über 1.400 Mitglieder zählt die TSG nun, davon über 50% Mitglieder unter 25 Jahren. Im kommenden Jahr wird die TSG 150 Jahre alt.

2011

Die TSG Eppstein feiert ihr 150. Jubiläum. Erste Veranstaltung des Jubeljahres war die Neuauflage des legendären “Pyjamaballs im Bürgerhaus Eppstein” – das Original kehrte zurück. Unvergessen werden die Jubiläumsveranstalten an den 2 Mai-Wochenenden bleiben. Höhepunkte wie der Mittelalter-Markt und das Altstadtfest, sowie der Auftritt der "Blechblosn" im Festzelt bleiben den Besuchern in guter Erinnerung. Alle Informationen mit Fotoalben von allen Veranstaltungen können Sie weiterhin auf der eigens für das Jubiläum eingerichteten Internetseite unter www.tsgeppstein150.de einsehen. Aber es gab auch einen traurigen Moment im Jubiläumsjahr: Völlig überraschend verstarb der Vorsitzende der TSG, Hans-Edgar Münch, Anfang September 2011. Ein Schock für die TSG-Familie. Obwohl gesundheitlich sehr beeinträchtigt führte er dennoch die Geschicke des Vereins über viele Jahre und war auch massgeblich an den Jubiläumsvorbereitungen beteiligt. Die TSG Eppstein wird Edgar Münch stets ein ehrendes Andenken bewahren. Albert Marthaler führt kommissarisch den Verein bis zur nächsten Jahreshauptversammlung.

2012

Bei der Jahreshauptversammlung wurde von den Mitgliedern folgender geschäftsführender Vorstand gewählt: Albert Marthaler (1. Vorsitzender), Heiko Labitzke (2. Vorsitzender), Monika Strecker (Schriftführerin), Dirk Büttner (Kassenwart), Dieter Hoffmann (Beisitzer).

In 2012 gab es wieder einige Herausforderungen an den Gesamtverein und die Abteilungen. Die Faschingsveranstaltungen im Bürgerhaus waren wieder gut besucht. Ende März wurde ein neuer Vorstand gewählt werden, der die Geschicke des Vereins in den nächsten Jahren leiten wird. Die beliebten Veranstaltungen wie Heinrich-Sparwasser-Sportfest, Burglauf und Eppstein-Trails gab es auch 2012 wieder.

2013

Bei der Jahreshauptversammlung ergab sich eine Änderung. Dieter Hoffmann übernahm die Position des 2. Vorsitzenden, Heiko Labitzke wurde zum Beisitzer für Rechtsfragen berufen.

2014

Die Erste Herrenmannschaft der Handballer schafft nach mehreren Anläufen erstmals den Sprung in die Landesliga. Aber nicht nur die Handballer sind sportlich erfolgreich. Konstantin Steinfurth wird mit einer Weite von 64,42 m Deutscher Vize-Meister im Hammerwerfen (U18). Dabei wird er von seinem Konkurrenten erst mit dem letzten Wurf um 40 cm überflügelt.

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